Burnout und Boreout.

Gute Gründe für eine ganzheitliche Betrachtung.

Darum geht´s in diesem Beitrag:

  • Rechtzeitiges Erkennen, Maßnahmen und Prävention nutzen, bei Erschöpfung im Job oder/und Privatleben.
  • Du fühlst dich lustlos, müde und erschöpft?
  • Kurzzeitiger Stress oder schon länger im Geschehen?
  • Kennst Du Deine eigene Selbstsabotage?
  • Woran Du erkennst, dass Du langsam aber sicher ausbrennst und wie Du es verhinderst bzw. Dich wieder aufbaust.

In meiner Praxis durfte ich zahlreichen Menschen helfen, klar, leistungsfähig, vital und zufrieden ihr Leben und ihr Arbeitsleben wieder aufnehmen zu können.

Ein ganzheitlich naturheilpraktischer Ansatz bietet komplementär zur Schulmedizin wirksame Möglichkeiten Dich aufzubauen bzw. Dich präventiv erst gar nicht oder wieder in diese Lage kommen zu lassen.

Leben

Burnout

Das Syndrom der völligen physischen und psychischen Erschöpfung macht vor keiner Berufsgruppe halt.
Es trifft Menschen in Geschäftsetagen, in sozialen und helfenden Berufen, Lehrer, Ärzte, Pflegedienstleiter und die Teams, Teamleiter, Projektleiter, Laborleiter, Leistungssportler, Familienunternehmer und Eltern.
Oft bleibt ein Burnout lange unerkannt, da es schleichend verläuft.
Bist Du beispielsweise ein Perfektionist?
Dann erwartest Du sehr viel von Dir und definierst Dich sehr stark über Beruf und Erfolg. Manchmal weißt Du nicht mehr, was Dich abseits vom Arbeitsfeld ausmacht bzw. was Du wirklich gern fühlen oder erleben möchtest.
Burnout als Modekrankheit abzutun, könnte fatal sein.
Tatsächlich ist es eine ernstzunehmende Zusammenfassung unterschiedlicher Überlastungsreaktionen.

Quelle: Finanznachrichten Arbeitskraftsicherung/ ProContra

Eine Einteilung in Kategorien ermöglicht Dir, mit einem #Experten einen Lösungsweg einzuschlagen.

Beim Hektischen Burnout-Syndrom
bist Du enthusiastisch, aber erschöpft, denn Du brennst lichterloh und opferst alles für Deinen Beruf.
Es betrifft eher Menschen, die jünger sind als 35 Jahre und regelmäßig und langfristig mehr als 40-50 Stunden arbeiten.
Notfalls machst Du Ausdauertraining und kommst kaum noch runter. So nutzt Du  Endorphine-Glücksgefühle, um Ausgangsstrategien zu entwickeln.

Beim Boreout-Syndrom
langweilst Du Dich, bist abgestumpft und siehst keine Chance, Dich in Deinem Job weiterzuentwickeln.
Dies betrifft eher Menschen in einer Gehaltsstufe zwischen 15.000 und 26.000 € pro Jahr, mit der Du nicht zufrieden bist.
Hier ist die Notfallempfehlung: sich neue Aufgaben aneignen und altbekannte Tätigkeiten auf neue Art und Weise umsetzen.
Extrem wichtig: halte Ausschau nach Alternativen!

Beim Hilflosen Boreout-Syndrom
glaubst Du, deine Karriere nicht steuern zu können oder meinst, dass niemand Deinen Einsatz wahrnimmt.

Risikogruppe:
seit mindestens vier Jahren in derselben Firma ohne Perspektive,
in keiner festen Lebenspartnerschaft,
Du befindest Dich in einer Ehekrise oder bist alleinerziehend?
Notfalls solltest du Deine Kollegen, Deinen Partner, eine neutrale Person oder Coach, auf Dich und Dein Problem aufmerksam machen.
Wenn Du andere ins Boot holst, können diese erkennen, dass Du wertvolle Arbeit leistest und Dich stützen.

 

Als Auslöser
können zum Beispiel Mobbing, Bossing, Probleme in der Partnerschaft, hohe zeitliche Arbeitsbelastung oder seelisch fordernde Tätigkeiten sein.
Diese äußeren Faktoren fördern den Ausbruch von Burnout und sollten erfahrungsgemäß sehr differnziert betrachtet werden.

 

Die Ursachen
können bereits in der Kindheit begründet sein.
Wie haben sich Deine Persönlichkeitseigenschaften entwickelt? Liegt eine Neigung zu Perfektionismus und/oder eine hohe emotionale Sensitivität oder Labilität zugrunde?
Überhörst Du Deine Gefühle und versuchst Du, alles unter Kontrolle zu haben?
Kennst Du Deine eigene Sabotagestrategie?
Wo vernachlässigst Du Dich in Deiner Selbstpflege und Reflexion für ein gesundes Leben?

 

Typische Symptome
Anzeichen von stressbedingter Erschöpfung sind individuell. Folgende Symptome werden sehr häufig genannt:

 

  • Lust- und Motivationslosigkeit
  • Desinteresse
  • Erschöpfung und Müdigkeit
  • Fathigue
  • Konzentrationsstörungen
  • Schlafstörungen
  • Versagensängste
  • Übertriebener Ehrgeiz und Leistungsbereitschaft
  • Kopf- und Rückenschmerzen
  • Fibromyalgie
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Schwindel
  • Herz-Kreislaufprobleme
  • Häufige Infekte
  • Langwierige Rekonvalescenszeiten
  • Hörsturz und Tinitus
  • Anfälligkeit für erhöhten Alkohol- und Drogenkonsum

Verlaufsformen in Phasen
Eines ist allen gemeinsam:
Burnout startet meist euphorisch. Negative Gefühle bzw. Warnhinweise werden verdrängt.

 

In der Anfangsphase fühlt sich alles subjektiv noch recht gut an, und Betroffene sind sehr aktiv.
Dieses Verhalten führt zunächst zur Akzeptanz im sozialen Umfeld, gefolgt von schwer aushaltbarer Unzufriedenheit, sowie Angstgefühlen und Gleichgültigkeit.
Betroffene verbringen viel Zeit im Beruf, was zum Mangel an Ernährung und Schlaf führt und Zeiteinbußen für Familie und Freunde bringt.
Körperliche Symptome treten dort auf, wo bereits Schwachstellen vorhanden sind. Auch dieses kann sehr individuell ausfallen, zum Beispiel mit Schmerzen im Rücken, Schlafproblemen, sich verlieren in Gedankenschleifen und /oder entwickeln eines Tunnelblicks.

Warum-Ich

Sammlung an kraftvollem Ort

Mögliches gestörtes Sozialverhalten ist ebenso durch Überforderung bedingt. Darauf folgen innere Kämpfe mit Schuldgefühlen, Selbstverurteilung und sozialer Isolation. Das alles geschieht kurz vor der erschöpfungsbedingten Depression.

In der Endphase kann es wirklich lebensbedrohlich sein.
Mit angeschlagenem Immunsystem steigt auch die Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Suizidgedanken.

Prävention
Es gibt Lösungswege aus der Stressspirale.
Erkenne mit einem Experten, in welcher Phase Du Dich möglicherweise schon befindest.
Sind die Symptome weniger ausgeprägt, gelingt es Dir möglicherweise noch selbsttätig, für Entspannung zu sorgen.

 

Effektive Behandlung basiert immer auf der sehr individuellen Vorgeschichte des Betroffenen.
Dein Verständnis für Neuordnung wird gebraucht, um krankmachende Gewohnheiten zu ändern und grundsätzlich die Haltung an den eigenen „Baustellen“ zu überdenken.
Ein Prozess, in dem Du Dich selbst und Deine Grenzen erkennen und achten lernst.

Erprobt aus der Praxis

Diese Tricks für den Stress-Alltag kannst Du allein anwenden:

Augen öfter mal weg vom Bildschirm, und Mobilgeräten.
Ruhige Musik hören, übrigens auch bei Angst vor Prüfungen und Vorträgen
Öfters ein Powernapping bzw eine Pause von 15 – 20 Minuten, einplanen, z.B. nach langen Meetings als Zeitpuffer zur Erholung
Spaziergänge an kraftvollen Orten
Immer ein Notizbuch dabei haben um Ideen, Lösungen und Gedanken festzuhalten
Telefon, Handy und PC ab 21 Uhr ausschalten, um eine erhöhte Melantoninausschüttung für erholsamen Schlaf zu erwirken
Regelmässige Aufnahme von Getränken (Wasser, Säfte, Tee, Kaffee) und ausgewogene Mahlzeiten mit Vitalstoffen.

Fazit

Lasse nicht zu, dass Du ausbrennst!
Erkenne Deine individuellen Möglichkeiten, für einen gesunden Umgang mit Arbeit und Leistung in Deinem Leben.

 

Was hat Dir immer schon #Freude gemacht?

 

Steige gelegentlich aus Deinem #Umfeld aus, um Dich wieder zu spüren und Deine Vorgehensweise zu überprüfen.
Ist alles noch zeitgemäß? Wie alt bist Du, und wie willst Du die nächsten 5 Jahre leben?
#Selbstfürsorge und Investition in eigene Gesundheit ist #Selbsterhaltungspflicht auch für Krankenversicherte.

 

Alternativangebot ist zum Beispiel ein oftmals sehr effektiver Boxen Stopp – das ist eine Auszeit, eine Art Kurzkur.
Ein sehr individueller Aufbau Deines gesundheitlichen Zustands, der bereits bei vielen meiner Patienten in kurzer Zeit nachhaltige Wirkung erbracht hat.

 

Bei Interesse an einem unverbindlichen Gespräch schreibe mir, und wir finden einen Termin zum Gespräch per Telefonat oder Zoom/Skype