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Burnout & Boreout

Vital durchs Leben – Mein Blog

Leben auch wenn es mal aus der Reihe tanzt!

Gute Gründe für eine ganzheitliche Betrachtung

Rechtzeitiges Erkennen, Maßnahmen und Prävention nutzen, bei Erschöpfung im Job oder/und Privatleben.
Sie fühlen sich lustlos, müde und erschöpft?
Kurzzeitiger Stress oder schon länger im Geschehen?
Kennen Sie Ihre eigene Selbstsabotage?
Woran Sie erkennen, dass Sie langsam aber sicher ausbrennen und wie Sie es verhindern bzw. sich wieder aufbauen.

In meiner Praxis durfte ich zahlreichen Menschen helfen, klar, leistungsfähig, vital und zufrieden Ihr, Leben und Arbeitsleben wieder aufnehmen zu können.

Ein ganzheitlich naturheilpraktischer Ansatz bietet komplementär zur Schulmedizin wirksame Möglichkeiten Sie aufzubauen, bzw. Sie präventiv erst gar nicht oder wieder in diese Lage kommen zu lassen.

Burnout
…das Syndrom der völligen physischen und psychischen Erschöpfung macht vor keiner Berufsgruppe halt.
Es trifft Menschen in Geschäftsetagen, in sozialen und helfenden Berufen, Lehrer, Ärzte, Pflegedienstleiter und siene Teams, Teamleiter, Projektleiter, Laborleiter, Leistungssportler, „Familienunternehmer“ und Eltern.
Oft bleibt ein Burnout lange unerkannt, da es schleichend verläuft.
Sind Sie beispielsweise ein Perfektionist?
…dann erwarten Sie sehr viel von sich und definieren sich sehr stark über Beruf und Erfolg. Manchmal wissen Sie nicht mehr, was Sie abseits vom Arbeitsfeld ausmacht bzw. Sie wirklich gern fühlen oder erleben möchten.
Burnout als Modekrankheit abzutun, könnte fatal sein.
Tatsächlich ist es eine ernstzunehmende Zusammenfassung unterschiedlicher Überlastungsreaktionen.

Akku leer?
Quelle: Finanznachrichten Arbeitskraftsicherung/ ProContra

Eine Einteilung in Kategorien ermöglicht Ihnen mit einem Experten einen Lösungsweg einzuschlagen.

Beim Hektischen Burnout-Syndrom
…sind Sie enthusiastisch, aber erschöpft, denn Sie brennen lichterloh und opfern alles für Ihren Beruf.
Es betrifft eher Menschen die jünger sind als 35 Jahre und regelmäßig und langfristig mehr als 40-50 Stunden arbeiten.
Notfalls machen Sie Ausdauertraining, das ist ideal, wenn Sie kaum noch runterkommen. So nutzen Sie Endorphine-Glücksgefühle um Ausgangsstrategien zu entwickeln.

Beim Boreout-Syndrom
…langweilen Sie sich, sind abgestumpft und sehen keine Chance, sich in Ihrem Job weiterzuentwickeln.
Dies betrifft eher Menschen in einer Gehaltsstufe zwischen 15.000 und 26.000 € pro Jahr mit der Sie nicht zufrieden sind.
Hier ist die Notfallempfehlung: sich neue Aufgaben aneignen und altbekannte Tätigkeiten auf neue Art und Weise umzusetzen.
Extrem wichtig: halten Sie Ausschau nach Alternativen!

Beim Hilflosen Burnout-Syndrom
…glauben Sie, Ihre Karriere nicht steuern zu können oder meinen, dass niemand Ihren Einsatz wahrnimmt.

Risikogruppe:
…seit mindestens vier Jahren in derselben Firma ohne Perspektive,
…in keiner festen Lebenspartnerschaft,
…befinden sich in einer Ehekrise
…Alleinerziehend?
Notfalls sollten Sie Ihre Kollegen, Ihren Partner, eine neutrale Person oder Coach, auf sich und Ihr Problem aufmerksam machen.
Wenn Sie andere ins Boot holen, können diese erkennen, dass Sie wertvolle Arbeit leisten und Sie stützen.

Als Auslöser
können zum Beispiel Mobbing, Bossing, Probleme in der Partnerschaft, hohe zeitliche Arbeitsbelastung oder seelisch fordernde Tätigkeiten sein.
Diese äußeren Faktoren fördern den Ausbruch von Burnout,
sollten erfahrungsgemäß sehr differnziert betrachtet werden.

Die Ursachen
…können bereits in der Kindheit begründet sein.
Wie haben sich Ihre Persönlichkeitseigenschaften entwickelt? Liegt eine Neigung zu Perfektionismus und/oder eine hohe emotionale Sensitivität oder Labilität zugrunde?
Überhören Sie Ihre Gefühle und versuchen Sie, alles unter Kontrolle zu haben?
Kennen Sie Ihre eigene Sabotagestrategie?
Wo vernachlässigen Sie sich in Ihrer Selbstpflege und Reflexion für ein gesundes Leben?

Typische Symptome
Anzeichen von stressbedingter Erschöpfung sind individuell. Folgende Symptome werden sehr häufig genannt:

Lust- und Motivationslosigkeit, Desinteresse
Erschöpfung und Müdigkeit
Fathigue
Konzentrationsstörungen
Schlafstörungen
Versagensängste
Übertriebener Ehrgeiz und Leistungsbereitschaft
Kopf- und Rückenschmerzen
Fibromyalgie
Magen-Darm-Beschwerden
Schwindel
Herz-Kreislaufprobleme
Häufige Infekte
Langwierige Rekonvalescenszeiten
Hörsturz und Tinitus
Anfälligkeit für erhöhten Alkohol- und Drogenkonsum

Verlaufsformen in Phasen
Eines ist allen gemeinsam:
Burnout startet meist euphorisch. Negative Gefühle bzw. Warnhinweise werden verdrängt.

In der Anfangsphase fühlt sich alles subjektiv noch recht gut an, und Betroffene sind sehr aktiv.
Dieses Verhalten führt zunächst zur Akzeptanz im sozialen Umfeld, gefolgt von schwer aushaltbarer Unzufriedenheit, sowie Angstgefühlen und Gleichgültigkeit.
Betroffene verbringen viel Zeit im Beruf, was zum Mangel an Ernährung und Schlaf führt und Zeiteinbußen für Familie und Freunde bringt.
Körperliche Symptome treten dort auf, wo bereits Schwachstellen vorhanden sind. Auch dieses kann sehr individuell ausfallen, zum Beispiel mit Schmerzen im Rücken, Schlafproblemen, sich verlieren in Gedankenschleifen und /oder entwickeln eines Tunnelblicks.

Mögliches gestörtes Sozialverhalten ist ebenso durch Überforderung bedingt. Darauf folgen innere Kämpfe mit Schuldgefühlen, Selbstverurteilung und sozialer Isolation.Das alles geschieht kurz vor der erschöpfungsbedingten Depression.

In der Endphase kann es wirklich lebensbedrohlich sein.
Mit angeschlagenem Immunsystem steigt auch die Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Suizidgedanken.

Sammlung an kraftvollem Ort

Prävention
Es gibt Lösungswege aus der Stressspirale.
Erkennen Sie mit einem Experten, in welcher Phase Sie sich möglicherweise schon befinden.
Sind die Symptome weniger ausgeprägt, gelingt es Ihnen möglicherweise noch selbsttätig, für Entspannung zu sorgen.

Effektive Behandlung basiert immer auf der sehr individuellen Vorgeschichte des Betroffenen.
Ihr Verständnis für Neuordnung wird gebraucht, um krankmachende Gewohnheiten zu ändern und grundsätzlich die Haltung an den eigenen „Baustellen“ zu überdenken.
Ein Prozess, in dem Sie sich selbst und Ihre Grenzen erkennen und achten lernen.

Erprobt aus der Praxis diese Tricks für den Stress-Alltag können Sie allein anwenden:

Augen öfter mal weg vom Bildschirm, und Mobilgeräten.
Ruhige Musik hören, übrigens auch bei Angst vor Prüfungen und Vorträgen
Öfters ein Powernapping bzw eine Pause von 15 – 20 Minuten, einplanen, z.B. nach langen Meetings als Zeitpuffer zur Erholung
Spaziergänge an kraftvollen Orten
Immer ein Notizbuch dabei haben um Ideen, Lösungen und Gedanken festzuhalten
Telefon, Handy und PC ab 21 Uhr ausschalten, um eine erhöhte Melantoninausschüttung für erholsamen Schlaf zu erwirken
Regelmässige Aufnahme von Getränken (Wasser, Säfte, Tee, Kaffee) und ausgewogene Mahlzeiten mit Vitalstoffen.

Fazit
Lassen Sie nicht zu, dass sie ausbrennen!
Erkennen Sie Ihre individuellen Möglichkeiten, für einen gesunden Umgang mit Arbeit und Leistung in Ihrem Leben.

Was hat Ihnen immer schon Freude gemacht?

Steigen Sie gelegentlich aus Ihrem Umfeld aus, um sich wieder zu spüren und Ihre Vorgehensweise zu überprüfen?
Ist alles noch zeitgemäß? Wie alt sind Sie, und wie wollen Sie die nächsten 5 Jahre leben?
Selbstfürsorge und Investition in eigene Gesundheit ist Selbsterhaltungspflicht auch für Krankenversicherte.

Alternativangebot ist zum Beispiel ein oftmals sehr effektiver
Boxen-Stopp – das ist eine Auszeit, eine Art Kurzkur.
Ein sehr individueller Aufbau Ihres gesundheitlichen Zustands, der bereits bei vielen meiner Patienten, in kurzer Zeit nachhaltige Wirkung erbracht hat.

Bei Interesse an einem unverbindlichen Gespräch schreiben Sie mich an, und wir finden einen Termin zum Gespräch per Telefonat oder Zoom/Skype

info@vitalpraxis-schipp.de

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